seinem Rücken schleppen.
Es ist ein Ding, hat Stamm und Zweig' und Bl?tter, Schützt dich vor Sonne und im Regenwetter.
39. V?GEL UND BLUMEN.
Die V?gel, sie fliegen wie Bl?tter im Wind; Da winken die Blümlein zum Abschied geschwind. Es singt in den B?umen der Herbst schon sein Lied, Fort ziehen die V?gel, die Blumen sind müd'.
Im Süden die V?gel, die Blumen im Schnee, Sie warten, da? wieder der Frühling ersteh'. Dann lachen die Blüten, das V?gelein singt; Dann duftet's und jubelt's, bis rings alles klingt.
40. DANKSAGUNGSTAG.
Was tut ihr, wenn euch jemand etwas geschenkt hat oder recht gut gegen euch gewesen ist? Nicht wahr, ihr sagt: "Danke sch?n!" Vergesset das ja nicht! Wir Menschen, gro? und klein, haben für gar vieles dankbar zu sein. Die Kinder k?nnen sich freuen, wenn sie noch Eltern haben, die sie lieben und für sie sorgen. Erwachsene Leute sollen froh sein, wenn sie gesund sind und keine Not zu leiden brauchen. Doch das wird oft nicht bedacht. Deshalb ist ein Tag da, an dem ein jeder von feiner Arbeit ausruhen und fr?hlich Gott danken soll für allen Segen. Im Herbste, wenn die Ernte vorüber ist, kommt der Danksagungstag. Da gibt es meistens gut und reichlich zu essen und zu trinken. In den Kirchen ist Gottesdienst. Auch für die Armen und Unglücklichen wird gesorgt, damit ein jeder im Herzen dankbar sein m?ge für das Gute und Sch?ne, was das Jahr gebracht hat.
41. VOM PUTER.
Puter, Puter, Polterhahn, Hast 'ne rote Weste an, Hast 'ne rote Nasenspitze Und 'ne rote Zipfelmütze; Aber das gibst du wohl zu: Ich bin sch?ner doch als du!
[Illustration]
42. DIE VIER BRüDER.
Vier sch?ne Brüder kenn' ich wohl, Geschmückt so wunderbar; Sie kommen schon seit alter Zeit Zu uns in jedem Jahr. Der erste Bringt uns einen Strau?, Streut Blumen um sich her. Den zweiten schmückt ein goldner Kranz Von ?hren voll und schwer. Der dritte reicht uns ?pfel dar Und neuen goldnen Wein. Der vierte ist in Pelz gehüllt Wie Schnee so wei? und rein. Wer nennt die sch?nen Brüder mir, Geschmückt so wunderbar? Sie kommen schon seit alter Zeit Zu uns in jedem Jahr.
43. DIE ZW?LF MONATE.
Gleich anfangs mit dem neuen Jahr Erscheint der kalte Januar, Dann kommt alsbald der zweite Mann, Der Februar, in Eile an. Der M?rz ist nun auch nicht mehr weit, Und der April ist bald bereit. Ihm folgt der wundersch?ne Mai, Der Juni kommt drauf schnell herbei, Und ist der Juli nun erst da, So ist auch der August schon nah; Ihm schlie?t sich der September an, Und der Oktober folgt alsdann. November ziehet schleunig ein, Dezember wird her letzte sein.
44. DIE BL?TTER TANZEN.
Die B?ume stehen ruhig da, Die Bl?tter flüstern leise. H?rt ihr den Wind, hei, hussassa, Bald bl?st er seine Weise.
Da braust der Wind gar wild einher Und rüttelt an den B?umen, Er beugt sie hin, er beugt sie her, L??t keine Zeit zum Tr?umen.
"Halt ein, du stürmischer Gesell', Wir stehen fest wie Lanzen!" Die Bl?tter aber lachen hell: "Herr Wind, wir m?chten tanzen!"
"Ei," ruft der Wind, "ein luftig Wort, Da kann ich stark mich zeigen!" Er Bl?st die bunten Bl?tter fort; Die tanzen froh den Reigen.
Der Wind ist fort, der Tanz ist aus, Die Bl?tter sinken nieder; Der Schnee streckt sein Decke aus, Der Frühling hebt sie wieder.
[Illustration]
45. DIE VIER JAHRESZEITEN.
Es gibt vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Im Frühling wird die Luft warm. Der Schnee schmilzt, und die Flüsse werden wieder frei vom Eise. Auf den Wiesen und in den G?rten keimen Gr?ser und Kr?uter, auf den Feldern grünt die Saat, und die B?ume bekommen frisches Laub. Sie treiben Knospen und Blüten. Die V?gel, welche im Herbste in w?rmere L?nder gezogen waren, kehren zurück. Andere Tiere, die den Winter in ihren H?hlen verschlafen hatten, wachen auf und kommen hervor. Mit dem Sommer werden die Tage l?nger, und die W?rme nimmt zu. Das Getreide wird reif und vom Landmanne geschnitten. Auf den Sommer folgt der Herbst. Im Herbst gibt es Obst, Trauben und Kartoffeln, auch wird die Saat für das n?chste Jahr bestellt. Das Laub der B?ume vertrocknet und f?llt zur Erde nieder. Die Tage werden immer kürzer. Oft ist es neblig und rauh. Bald wird es recht kalt; die Flüsse frieren zu, und es gibt Schnee. Die V?gel k?nnen drau?en kein Futter finden. Sie kommen in die Stra?en und vor die Türen, um einige K?rner und Br?ckchen zu suchen. Zu Hause wird eingeheizt; aber im Freien tummeln sich die Kinder, gleiten auf dem Eise, oder fahren Schlitten. Sie freuen sich darauf, einen Schneemann machen zu k?nnen. Bald naht auch das liebe Weihnachtsfest.
46. WINTERS ANKUNFT.
Im wei?en Pelz der Winter Steht lang' schon hinter der Tür, Ei, guten Tag, Herr Winter, Das ist nicht hübsch von dir!
Wir meinten, du w?rest, wer wei? wie weit, Da kommst du mit einmal hereingeschneit. Nun, da du hier bist, so mag's schon

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